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Vorab-Einblick · so wird das Arbeitsbuch aussehen

Blättert durch eine Woche im Arbeitsbuch.

Woche 3 von 6, als Ausschnitt: der Wochen-Auftakt, die Zusammenfassung der Coaching-Session, zwei Impulse und die Übung dazu. Die dunklen Sprechblasen gehören nicht zum Buch — sie erklären, was ihr gerade seht. Und ein ehrliches Wort dazu: Die Feinkonzeption der Sessions und Übungen liegt bei den Coaches; dieser Einblick zeigt Aufbau und Tiefe, nicht den finalen Wortlaut.

Seiten 32–33
The Parenting MBA · Arbeitsbuch Woche 3

Grenzen ohne Machtkampf

Ihr haltet eine Grenze, ohne zu drohen und ohne Liebesentzug.

Agenda der Woche

  1. Coaching 3.1 (ca. 60 Min)
  2. Impulse 3.2 und 3.3 (je ca. 10 Min)
  3. Übung 3.4: Grenz-Analyse (drei Tage Protokoll + Auswertung)
  4. Check-in mit deinem Accountability Buddy (20–30 Min)

Die Faktenlage der Woche

Laissez-faire Grenzen fehlen lässt das Kind ohne Halt und Orientierung — ähnlich ungünstig wie Drohen und Strafen Pinquart 2017
Liebevoll konsequent Wärme + verlässliche Grenzen günstigste Entwicklung über alle Bereiche Pinquart 2017 · 1.435 Studien
Machtausübung Drohen, Strafen mehr Trotz und Aggression, nicht weniger Gershoff 2016 · 75 Studien
Warum Grenzen so wichtig sind Verlässliche Grenzen geben Sicherheit und Orientierung. Die Impulskontrolle im Gehirn ist in den ersten sechs Lebensjahren noch nicht fertig entwickelt — euer Kind beruhigt sich über euren ruhigen Zustand (Ko-Regulation). · Jeong 2021
Grenzen gelten in beide Richtungen Auch das Nein eures Kindes zählt. Wer erlebt, dass das eigene Nein geachtet wird, lernt: Mein Körper, mein Tempo und mein Wille zählen.
So wird es gemacht — die Strategie-Bausteine der Woche Echte Wahl im Rahmen: zwei Optionen, die du beide halten kannst · erst Augenhöhe, dann Worte · 60 Sekunden beobachten, bevor du eingreifst
Redebedarf mit meinem Partner — 32 —
The Parenting MBA · Arbeitsbuch Coaching 3.1
Ein frei geschriebenes Beispiel — die echten Sessions entstehen mit den Coaches.

„Irgendwann muss man doch mal durchgreifen“

60 Minuten, ein Coach, ein Vater (Sohn, 4) — die Sätze, die hängen bleiben:

„Meiner hört einfach nicht — irgendwann muss man doch mal durchgreifen. Ich bin auch so großgeworden.“

„Verständlich — Sie wollen, dass es klappt. Was tut er denn in den zehn Minuten, nachdem Sie durchgegriffen haben?“ — „Er macht, was ich sage. Und geht mir aus dem Weg.“

„… Er lernt, dass er sich vor mir in Acht nehmen muss. Nicht, wie er es besser macht.“

„Ich habe damals nur noch geschaut, dass ich nicht auffliege. Genau das macht meiner gerade auch.“

„Eine Grenze, die trägt, braucht keine Drohung. Sie braucht dich: ruhig, klar — und eine echte Wahl, die du halten kannst.“

Wo hast du dich wiedererkannt — und wo gerade nicht? Beides ist eine Erkenntnis.
Redebedarf mit meinem Partner — 33 —
Seiten 32–33

So wird jede der sechs Wochen aufgebaut sein.

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