Das Programm
Was ist The Parenting MBA, und was ist es nicht?
Ein Ratgeber gibt Antworten, eine Therapie arbeitet die Vergangenheit auf. Hier trainiert ihr: sechs Wochen praktisches Handwerk für die folgenreichste Aufgabe, auf die niemand von uns vorbereitet wurde. Als Paar, mit einem festen Accountability Buddy an der Seite. Das Einmaleins des Elternseins habt ihr euch selbst beigebracht, jetzt könnt ihr das Thema wirklich meistern.
Wie funktioniert das Lernen?
Der Kern sind aufgezeichnete Coachings: Ihr seht erfahrenen Coaches dabei zu, wie sie mit anderen Eltern arbeiten. Eltern, die erzählen, warum das Kind nicht hört oder warum es so oft im Geschrei endet. Die Coaches gehen dem auf den Grund, und ihr erkennt euch wieder, ohne selbst auf dem Präsentierteller zu sitzen. Dazu kommen Impulsvideos zu Entwicklungspsychologie und Erziehung, ein gedrucktes Arbeitsbuch und euer Accountability Buddy. Das Anwenden passiert dann zu Hause, denn in dem Moment, in dem es darauf ankommt, ist kein Coach dabei. Wissen allein verändert kein Verhalten; Wiederholung und ein verbindliches Gegenüber tun es. Genau darum dauert es sechs Wochen.
Was genau ist der Accountability Buddy?
Ein fester Lernpartner über die sechs Wochen: Vater mit Vater, Mutter mit Mutter, ausgewählt passend zu eurer Lebenssituation, kein zufälliges Gegenüber. Einmal pro Woche tauscht ihr euch aus, 20 bis 30 Minuten, per Anruf oder Sprachnachricht, wann es euch beiden passt; die Zeit ist in den 4 bis 6 Stunden schon enthalten. Über diese Dinge spricht man sonst mit fast niemandem, mit einer festen Person und klarem Rahmen fällt es leicht. Die Vertraulichkeit vereinbart ihr ausdrücklich miteinander, bevor es losgeht. Und wenn es zwischen euch nicht passt, wechselt ihr einfach.
Warum als Paar, und was, wenn wir unterschiedlich erziehen?
Was beim Kind ankommt, entsteht zwischen euch beiden. Zu zweit zieht ihr am selben Strang, statt dass einer allein gegen alte Muster anrudert. Unterschiedliche Vorstellungen sind dabei kein Hindernis, sie sind der Normalfall: Jeder lernt für sich, in seinem eigenen Takt, und das Arbeitsbuch gibt euch konkrete Impulse für das Gespräch zu Hause. So wächst aus zwei Erziehungsstilen nach und nach ein gemeinsamer, ohne dass einer den anderen überzeugen muss. Wenn du alleinerziehend bist, nimmst du solo teil; dein Accountability Buddy ist dann umso wertvoller.
Was ist die persönliche 1:1 Coaching Session?
Eine vertrauliche Session nur für euch, 90 Minuten, live mit dem Coach eurer Wahl, im Preis enthalten. In den aufgezeichneten Coachings seht ihr die Coaches mit anderen Eltern arbeiten; in eurer eigenen Session geht es um eure Situation und um das, was ihr zu Hause umsetzen wollt. Ab der Mitte des Programms wählt ihr euren Coach; bis dahin habt ihr alle drei bei der Arbeit erlebt und wisst, wessen Art euch liegt. Die Session ist jedem Paar sicher. Nur die Zahl der Termine pro Coach ist begrenzt; ist euer Wunschcoach ausgebucht, wählt ihr einen anderen.
Wirkung & Beweis
Woher wissen wir, dass es etwas bringt?
Am Anfang und am Ende beantwortet ihr dieselben Fragen zu konkreten Alltagssituationen. Ein ehrlicher Haken: Wer gelernt hat, genauer hinzusehen, beurteilt sich am Ende strenger als am Anfang. Darum schätzt ihr am Ende auch euren Ausgangspunkt noch einmal neu ein; so seht ihr die echte Veränderung statt eines verschobenen Selbstbilds. Das bleibt eine Selbsteinschätzung, kein Laborwert. Was am Ende zählt, merkt ihr ohnehin zu Hause: an Abenden, die nicht mehr eskalieren, und an einem Kind, das mit seinen Gefühlen zu euch kommt.
Wer leitet das, und wie fundiert ist es?
Die Coachings leiten Oliver Watzal, Tatjana Rosenberg und Boris Gebhard; ihre Vorstellung findet ihr weiter oben auf dieser Seite. Alle drei sind zertifiziert von der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie, arbeiten seit vielen Jahren mit Eltern und bilden selbst Therapeuten aus. Entwickelt und geführt wird das Programm von Gründerin Juliane Berger. Die Inhalte folgen anerkannten Ansätzen der Bindungs- und Entwicklungspsychologie, und Beobachtungslernen am Video gehört zu den am besten untersuchten Formaten der Elternbildung: Meta-Analysen zeigen, dass Eltern ihr Verhalten damit messbar ändern.
Menting u. a. 2013: Meta-Analyse über 50 Studien →
Spencer u. a. 2020: Meta-Analyse über 28 Online-Elternprogramme →
Preis & Zahlung
Was ist ein Founding Member, und was kostet es?
Founding Members sind die ersten zwölf Paare überhaupt: Ihr sichert euch einen der zwölf Pilotplätze der ersten Kohorte, und diesen Status gibt es nur einmal. Ihr zahlt 2.800 € statt später 3.800 € pro Paar, also 1.400 € pro Person, in zwei Schritten: 500 € Anzahlung jetzt, 2.300 € erst zum Start Anfang 2027. Die 2.300 € könnt ihr auch in fünf zinsfreien Monatsraten à 460 € zahlen, das sind 230 € pro Person und Monat; entschieden wird das erst vor dem Start. Und wenn eine andere Aufteilung besser passt, etwa während der Elternzeit, schreibt uns, wir finden eine, die geht.
Warum jetzt zahlen, und was riskieren wir?
Euer Risiko ist gedeckelt, und zwar schriftlich: Wenn euch die ersten 14 Tage nach dem Start nicht überzeugen, steigt ihr aus und bekommt alles zurück, Anzahlung und Restbetrag. Der Restbetrag wird ohnehin erst zum Start fällig. Das steht so in der Vereinbarung, die ihr lesen könnt, bevor ihr zahlt. Und warum jetzt: Die zwölf Pilotplätze und den Pilotpreis gibt es nur einmal; vergeben wird bis zum 30. November 2026.
Was, wenn wir uns das gerade nicht leisten können?
Schreibt uns trotzdem: juliane@theparentingmba.com. Wir finanzieren zusätzliche Plätze für Familien, die sonst nicht dabei sein könnten. Die Zahl ist begrenzt, und wir vergeben sie nach Bedarf. Am Geld soll es nicht scheitern.
Ist es den Preis wert?
Messt den Preis an dem, was danach bei euch zu Hause anders ist: ein gemeinsamer Erziehungsstil statt zwei konkurrierender, Wenn-dann-Pläne für eure häufigsten Konfliktsituationen, die ihr in den sechs Wochen schon trainiert habt, und die Erfahrung, dass ein schwieriger Moment bei euch anders ausgehen kann. Die Substanz dahinter: 12 Stunden aufgezeichnete Coachings, kurze Impulsvideos à 5 bis 10 Minuten zu Entwicklungspsychologie, Erziehung und Selbstentwicklung, die 90-minütige 1:1 Session beim Coach eurer Wahl, ein Arbeitsbuch pro Person, der Accountability Buddy und die Selbsteinschätzung. Für zwei Menschen über sechs Wochen sind das 1.400 € pro Person, und der größte Teil lässt sich in Raten zahlen.
Gibt es ein Empfehlungsprogramm?
Ja, ab dem Moment, in dem euer Platz steht. Holt ihr ein weiteres Paar dazu, bekommt ihr 250 € und das empfohlene Paar ebenfalls 250 €. Dafür genügt euer Name im Feld „Empfohlen von“ beim Bezahlen; die Gutschrift kommt zum Programmstart aufs Konto. Wie viele Paare ihr empfehlt, ist nicht begrenzt.
Praktisches
Was, wenn bei uns eine Woche komplett ausfällt?
Das Programm läuft ohne feste Termine, ihr bestimmt, wann ihr lernt. Fällt eine Woche aus, krankes Kind, Dienstreise, Ausnahmezustand, stimmt ihr euch kurz mit eurem Accountability Buddy ab und nehmt für eine Woche einfach zwei; dann seid ihr gemeinsam eine Woche später fertig. Der Zugang zur Plattform bleibt euch ohnehin dauerhaft erhalten.
Kann das über den Arbeitgeber laufen?
Ja. Unternehmen können Plätze für ihre Leute übernehmen, als Weiterbildung, die zu Hause ankommt. Schreibt an juliane@theparentingmba.com, das Gespräch mit der Firma übernehmen wir.
Was passiert mit unseren Daten?
Den Fragebogen füllt ihr ohne Namen aus; Name und E-Mail brauchen wir erst, wenn ihr euren Platz sichert. Eure Antworten nutzen wir für genau zwei Dinge: um zu sehen, ob das Programm zu eurer Situation passt, und um euren Accountability Buddy auszuwählen. Wir geben nichts an Dritte weiter; welche Dienstleister die Seite technisch betreiben, steht in der Datenschutzerklärung. Bezahlt wird über Stripe, eure Kartendaten sehen wir nie. Und wollt ihr etwas gelöscht haben, genügt eine E-Mail, dann löschen wir es.
Wann geht es los?
Kohorte 01, unser erster Durchgang, startet Anfang 2027. Davor sichern sich die zwölf Founding-Member-Paare ihre Plätze. Über den Fragebogen kommt ihr als Erstes rein.